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Eine
Pellet-Heizanlage 12+1 heisse Tipps |
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Wir nehmen an, dass SIE sich nach sehr reiflichen Überlegungen zu einer Pellet-Heizanlage hingezogen fühlen. Gut so! Dann die Frage: WELCHE Marke, WELCHER Hersteller? Einige Tipps als
Entscheidungshilfe
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Schauen
Sie sich erst mal die Bilderserie zum Thema "Pellets:
Von der Anlieferung bis zum Brenner-Topf" an.
Und jetzt geht's los mit den 12 Tipps!
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Nehmen Sie sich Zeit, ein Fachmann zu werden (1-3 Jahre)!
Die Entscheidungsfindung ist eine langfristige Angelegenheit. Zapfen
Sie jede Quelle an Information an. Ihr Ärger bei einer schnellen und falschen Wahl hält ewig. Ihre Freude und klare Überzeugung wird ansteckend sein.
Vor und während dem Einbau schliesslich werden Sie mit dem Fachmann über Vieles auf
Augenhöhe reden. Und bei der Überwachung des Einbaus ...erkennen Sie, was gut und was falsch läuft.
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Information, Information, Information!
Wissen ist alles! Studieren Sie Prospekte, vergleichen Sie, schreiben Sie sich "Einleuchtendes"
und "Besonderes" heraus. Googlen Sie, suchen Sie einschlägige Sites mit den Suchwörtern und/oder deren Kombinationen:
"Blog", "Forum", "Pelletheizung",
"Erfahrung", "Meinung", "Hersteller" (allenfalls Namen),
"Kritik", usw. Denken Sie dabei krativ.
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"Markenprodukte" bekannter Anbieter wählen!
Gibt es dieses Produkt schon lange? Bietet der Hersteller ein schweizweites Service-Netz? Existiert er auch
in den Nachbarländern? Kommt dieser Name häufig in den Foren vor?
Findet man ihn auch auf Ausstellungen und Messen? Seit wann?
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Die Erfahrung zählt, 1. Teil!
Suchen Sie Hausbesitzer mit Pelletanlagen auf und erforschen Sie deren Meinung. Ausfall- und
Pannenquote der Anlage? Kaminfeger wissen oft auch, wo Pelletanlagen im Dorf installiert sind.
Auch Sie als "Unabhängige" könnten guten Rat abgeben. - Sie können damit rechnen, dass Pellet-Freunde sehr gern ihre Erfahrungen mit interessierten Besuchern teilen. Denn wer sich für eine Pelletanlage entschieden hat, der hat ein Herz für diese Angelegenheit. Und dieses geht über das (leider oft nur) monetäre Denken hinaus!
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Die Erfahrung zählt, 2. Teil!
Fragen Sie NICHT Ihren bekannten Heizungsfachmann vom Dorfe, welche Anlage ER empfehlen würde. Die Gefahr der hintergründigen Margen-Rechnerei des tüchtigen Geschäftsmannes ist einfach zu gross. SIE allein sollen wissen, was Sie wollen. Das Argument des schnellen Service am Ort, im Falle einer Störung, ist Geschichte. Ob Sie beim
Ausfall der Heizung alle paar Jahre mal 30 Minuten länger frieren, ist doch unbedeutend.
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Besuchen Sie Baumessen!
Es gibt sie alle Jahre in grösseren Städten wie Zürich, Bern, Basel,
St. Gallen usw.). Wählen Sie NICHT einen Freitag-Nachmittag, Samstag oder Sonntag! Und gehen Sie dort frühmorgens zur Öffnungszeit hin. Man wird um Sie ringen, Zeit haben, ...Sie werden wahrhaft "König" sein!
Eine sich angeeignetes gewisses Vorwissen (Internet,
Prospektmaterial usw.) ist natürlich von Vorteil, um die richtigen
Fragen stellen zu können.
Und falls Sie bereits einen Vorentscheid für ein Produkt getroffen
haben: Rufen Sie den Hersteller an und bitten Sie ihn um eine
Gratis-Eintrittskarte für den Besuch dessen Standes.
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Gesprächstechniken und Auftreten!
Fragen Sie an Baumessen die Vertreter nach Vorteilen und Besonderheiten deren Produkte. Haben Sie Mut, viele Rückfragen bei Unklarheiten zu stellen. Danach konfrontieren sie damit den Konkurrenten am Stand nebenan. Beginnen Sie das Gespräch aber absolut offen und ehrlich, etwa so:
"Grüezi, ...wir stehen alle im Spannungsfeld der Marktwirtschaft. Würden Sie es mir verübeln, wenn ich da halt in gleicher Weise mitdenke und sie gerne konfrontieren möchte mit einigen mir wichtigen Fakten zum Produkt ihres Mitbewerbers?" ODER:
"Was sagen Sie zur Aussage Ihres Mitbewerbers, dass nur dessen Anlage zu diesem-oder-jenem fähig sein soll." ODER:
"Ich kenne nun die Produkte der Firma A und B, kann mich aber noch nicht entscheiden. Machen Sie mir in 3 Minuten klar, warum ich gerade IHR Produkt kaufen
soll". ODER:
"Zu Ihrer Antwort existiert sicher etwas Schriftliches. Würden Sie mir das per Mail (pdf) zukommen lassen rsp. ihre Aussage irgendwie bestätigen?" (Manual, Anleitung, technische Details, Versprechen) usw.
Scheuen Sie sich nicht, probieren Sie einfach. Der Verkäufer kennt diese Sprache. So weiss er, dass er keinen einseitigen Vortrag halten muss.
Er mag aktive Kundschaft, die nicht stumm und unwissend danebenstehen, "besprochen"
werden müssen, die er plötzlich ungeduldig am Weinglas nippen
sieht. Und SIE, Sie werden von Minute zu Minute
"weiser" und können sich irgendwann IHRE eigene Meinung bilden. Und DIE ist dann wirklich kompetent erkämpft und gilt! Da kann es dann schon geschehen, dass Ihr späterer
Anlagen-Installateur zwischendurch beschämt sagen wird: "Sie wissen ja besser Bescheid als ich".
Auch wenn Sie nicht ganz so schwer an die Sache rangehen mögen: Behalten Sie wenigstens die erwähnte Richtung bei, damit man Sie nicht über den Tisch zieht, sondern verdient ernst nimmt.
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Referenz-Objekte ansehen!
Wenn Sie sich dann für ein spezielles Produkt zumindest provisorisch entschieden haben, fragen Sie den betreffenden Hersteller nach Adressen in Ihrer Umgebung, wo Sie die Anlagen besichtigen können. Auch dort gibt es
für die Meinungsfindung wieder sehr wertvollen Gesprächsstoff.
Kritsch sollte man werden, wenn es solche erst ab 20km Entfernung
gibt...
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Welcher
Pelletheizungsinstallateur?
Wer soll die von Ihnen gewählte Anlage erstellen? Fragen Sie den Hersteller, mit
welche Heizungsinstallateuren diese erfolgreich und bevorzugt zusammenarbeiten. Nicht jeder Sanitärfachmann hat
Erfahrung mit Pellet-Heizungen, selbst wenn sie diese natürlich immer bestätigen. Umgekehrt: Die Unkosten für den längeren Weg eines erfahrenen Heizungsbauers wird kompensiert mit dessem Fachwissen und dem schnellen
Handeln dank dem steten "Gewusst-wie".
Und da sollten Sie dem Installateur gleich das Versprechen abnehmen,
dass Sie ein überaus kritischer Bauherr seien und er NUR erfahrene
Leut' zu Ihnen schicken soll! (Dafür kriegen die dann jeden Tag
einen Z'Nünikaffee und Z'Vierikaffee, mit oder ohne Sandwich,
...und/oder einen bereitgestellten Harass Getränke im Sommer. -
Glauben Sie's: Auch das lohnt sich!)
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Nur eine einzige Offerte einholen!
Ja, nur EINE! - Holen Sie sich bei dem vom Hersteller empfhohlenen Heizungsinstallateur eine detaillierte Offerte ein. Lassen Sie dennoch ganz klar offen, ob er der einzige Anbieter sein wird. Bei der ersten Erwähnung möglicher Kosten "staunen" Sie einfach
einmal, obgleich Sie diese schon halbwegs erwartet hatten. Denn zuviel Gleichgültigkeit Ihrerseits verleiht dem Händler bei der Offertenzusammenstellung zu sehr "Flügel" und Auftrags-Sicherheit.
Nach Offerteneingang soll er erfahren, dass ER (in fast jedem Fall)
das Rennen gemacht hat. Vereinbaren Sie allenfalls zuvor noch eine Pauschale
in der Nähe der Berechnung. Drücken Sie NICHT den Preis, es ginge
zulasten der verlangten Qualität.
Zu beachten: Alle Vermerke wie "bauseits" (Maurer, Elektriker, Schreiner
...) sollten kalkulatorisch überdacht werden. Sie wissen, dass hier erhebliche Mehrkosten dazukommen können.
Relevante Beispiele: Ist der Umbau des Pellet-Magazins
voll-umfänglich berücksichtigt? Ist das Tor der Sicherheitsluke in
der Offerte mitberechnet? Vielleicht sind Sie ja auch talentiert für die Erledigung des einen oder
andern Jobs in Eigenarbeit...
Und warum sollen Sie keine zweite Offerte einholen bei diesem hohen Investitionsvolumen? Man kann solche Offerten selbst bei klarsten Vorgaben nur schwer vergleichen! Einer, der zünftig unten reinhaut, ...wird die Qualität nicht liefern oder wird nachträglich noch "Unvorhersehbares" ins Gefecht schicken.
Tatsache ist: Der Wettbewerb ist seit Beginn dieses Jahrtausends am Limit angekommen, alle
Installateure - auch seriöse - können nur noch "knapp" kalkulieren. Qualität aber
kostet, bestgeschulte Arbeiter haben Ihren Lohn. Und oft stimmt die leidige Erfahrung: Billiger ist
teurer. Herstellerfirmen werden kaum mit fragwürdigen Installateuren zusammen
arbeiten, sodass daher Vorschlag zu berücksichtigen ist.
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Subventionen JETZT anmelden!
JETZT (zwingend VOR Beginn des Umbaus, aber mit der Offerte in der Hand)
können Sie kantonale und kommunale Vergütungen (Subventionen) einholen.
Das wird einen mehrfachen Tausenderbetrag ausmachen, je nach Kanton! Auch Ihre Gemeindeverwaltung anfragen; sie hilft zusätzlich mit!
Auskunft gibt Ihr Bauamt oder Ihre Gemeindeverwaltung.
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Abzug bei den Steuern!
Nicht vergessen: Diese Anschaffung ist zu 100% am Steuereinkommen abzugsberechtigt!
Auch das zählt spürbar!
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Im Zweifelsfall zugunsten des Besseren!
Zum Schluss noch unser Lieblings-Slogan, was das Finanzielle - im Rahmen
der Möglichkeiten - betrifft. Wenn Sie sich zwischen a.) einem besseren und damit auch
teureren gegenüber b.) einem kompromissreicheren und dafür günstigeren Objekt/Produkt entscheiden müssen, empfehlen WIR nach folgender Richtlinie zu handeln:
"Lieber 1x WEH und EWIGE FREUDE
als 1x FREUDE und
EWIGES WEH!"
Will sagen: Lieber heute einmal einen einmaligen Schmerz (=teuer) auf sich nehmen,
dafür aber immer wieder Freude (=beste Zufriedenheit) ernten, ...als eine einmalige Freude ("War echt billig") und dafür immer wieder Ärger mit dem zweitrangigen Produkt einhandeln und dabei
denken müssen: "Hätten wir doch damals...". Die Erfahrung zeigt: Das ausgegebene viele Geld ist bald einmal vergessen, die Zufriedenheit mit dem Besseren aber wird immer wieder durchdringen, jahrelang.
- IHRE Möglichkeiten, IHR Wunsch, IHR Entscheid!
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Unsere Anlage, unsere baulichen Gegebenheiten:
Wir haben nun seit einigen Jährchen Erfahrung mit unserer Pellet-Anlage der Marke "Windhager". Dazu einige Facts:
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Unsere baulichen Gegebenheiten: |
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Hochtemperatur-System (Heizkörper): Vorlauf im kalten Winter bis 70°C nötig
- Unsere Kellereinteilung ist räumlich optimal (Pellet-Magazin gleich gegenüber dem Brenner)
- Trotz ständig sehr hoher Luftfeuchtigkeit (meist >70°C) besteht keine Gefahr für die Pellets
- Boden und Wände des Pelletmagazins haben wir sicherheitshalber mit einem Kunstharzbelag
gegen Feuchtigkeit versehen
- Kaminfeger (1x/Jahr) bestätigt ends Saison jedesmal eine gute Verbrennung im Ofeninnern
- Stromverbrauch für die Gesamtanlage (inkl. Pumpen f. Boiler u. Heizkreis) im Schnitt <1 kWh pro Heiztag
(Andere Anlagen können besonders für die Einschaltzyklen
rsp. die Zündung der Pellets sehr viel
mehr Strom verbrauchen!)
- Auch das Warmwasser wird in den Wintermonaten nebst der
Solaranlage über die Pelletanlage bereitgestellt
(sehr einfach zu installieren)
- Die Ofentemperaturregelung erfolgt NICHT über eine sog. Lambda-Sonde, sondern über die
Überwachung der
Flammentemperatur (was möglicherweise sogar Vorteile hat und die gesetzlichen Abgaswerte noch lange erfüllt) |
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Positives und Negatives zu WINDHAGER (unsere Wahl):
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